Gerade jetzt im allgemeinen Durcheinander der Vorweihnachtszeit gilt es, in seiner Mitte zu bleiben und in aller Gelassenheit die „to do Liste“ abzuarbeiten. Versuche doch einmal, alles was um dich herum passiert, bewusst wahrzunehmen. Lass dich auf alles ein und sei achtsam auch auf Kleinigkeiten. Nimm bewusst wahr, was du gerade machst oder wohin du gehst. Nimm jeden Schritt wahr und alles, was dir ins Auge sticht. Mach den gewohnten Stress zu einer erholsamen Meditation. Nichts was auf deiner Liste ist, wird unerledigt bleiben. Im Gegenteil, du wirst noch Zeit finden, in Ruhe einen Glühwein zu geniessen. Nimm einfach alles bewusst wahr.

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Es gibt so viel zu wahrzunehmen. Zweimal hinschauen. Mal kurz stehen bleiben. Tief durchatmen. Einem Strassenmusiker zuhören. Einen Streit beobachten. Dem Radfahrer ausweichen. Einem Kind ein Lächeln schenken. Die Lichter in einer Regenpfütze betrachten. Einen Cappucino bestellen. Einen Blick ins Schaufenster werfen. Mit dem Preisschild vor einer Schaufensterpuppe einen teuren Zweikampf gewinnen. Den Bus verpassen. Die Zeitung weglegen. Mit Blicken Passanten verfolgen. Ornamente an Hauswänden betrachten. Sich den Geschmack Exotischer Früchte und Gemüse im Feinkostladen vorstellen. Den Flohmarkt in der Altstadt besuchen. Einem Rüpel ausweichen. Den wenigen Vögeln lauschen. Edle Stoffe anfassen. Sich auf Rolltreppen nach oben tragen lassen. Abgase in allen Variationen einatmen. Einkaufstüten im Auto verstauen. Das Knöllchen wegschmeissen. Nach Hause fahren.

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Es ist Innenstadt. Riechen, Fühlen, Wahrnehmen, Zuschauen, Schauen, Tasten, Horchen, Lauschen und vor allem leben, leben, leben, leben, leben und SEIN

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(by Bertrand Cézoé, www.cezoe.com)

 

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