Denke dich frei! Freiheit beginnt im Kopf, denn Freiheit ist immer eine Frage deiner eigenen Definition. Deine Freiheit ist anders als meine. Freiheit ist viel mehr als das Gegenteil von eingeschränkt sein. Freiheit ist auch etwas ganz Neues oder völlig Unbekanntes. Während nur etwas Bestehendes eingeschränkt sein kann. Nur was bereits ist, kann eingeschränkt sein, aber Freiheit muss keine Grenzen kennen. Du darfst schrankenlos denken, masslos phantasieren, grenzenlos visualisieren. Du darfst dich in Gedanken neu erfinden, dich in eine andere Welt versetzen, du darfst in Gedanken alle Konventionen brechen und Grenzen überschreiten. Denke dich frei.

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Rede dich frei! Drück aus was dich bedrückt. Bleibe radikal bei der Wahrheit, sowohl anderen aber auch dir selber gegenüber. Jede Lüge beschränkt dich, denn du muss dich immer daran erinnern können. Eine Lüge wird immer wieder weitere Lügen nach sich ziehen, bis du dich in einem Netz von Lügen selber gefangen hast. Die Lüge wird zum steten Begleiter. Wahre Worte darfst du vergessen, sie werden dir immer wieder unverändert zur Verfügung sein. Verstehe, dass es wichtig ist, was du wirklich sagen willst, nicht aber was ein anderer darunter verstehen mag. Sei wahrhaftig in deinem Selbst, sei immer nur du selber. Sei vor allem bin in die Wurzeln ehrlich zu dir selber. Rede dich frei!

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Handle dich frei! Freies Handeln bedingt freies Denken und Reden. Wenn es Situationen gibt, und die gibt es immer wieder, die dir ein wirklich freies Handeln verunmöglichen, dann entscheide dich positiv dafür, diese „Unfreiheit des Handelns“ anzunehmen. Dein Einflussbereich des Handelns wird immer beschränkt sein. Einmal mehr, dann mal weniger. Aber innerhalb deines Bereiches handle frei. Handle selbstbewusst und selbstbestimmt. Du darfst für andere da sein, wenn du es willst. Du darfst selbstlos sein, wenn es dein wahrhaftiger Wille ist, und nicht nur der Drang, einem anerzogenem Pflichtgefühl nachzugeben. Handle dich frei!

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Urteile dich frei! Stolpere nicht in die Eso-Falle, dass du nicht werten oder urteilen sollst. Das wäre der Tod deiner Individualität. Das wäre eine Ablehnung deiner Selbstbestimmung. Das Gegenteil ist der Fall. Denke dir deine Werte frei aus. Deine Werte zählen, nur was für dich einen Wert hat, kann für dich wertvoll sein. Deine geistigen und materiellen Werte sind die Säulen deines Lebens. Wenn Menschen auf dich zukommen, dann sei offen, ihnen in gleichberechtigter Würde zu begegnen. Werte ihre Worte, urteile über ihr Handeln, aber verurteile oder „abwerte“ den Menschen nicht. Du bist frei, deine Wertesäulen neuen Erkenntnissen anzupassen, Neue aufzubauen oder Wertlose niederzureissen. Urteile dich frei!

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Lese dich frei! Nimm Bücher zur Hand, schau dir TV oder Internetberichte an. Kein Mensch, keine religiöse Gruppierung oder wissenschaftliche Organisation, keine Gemeinschaft oder Regierung kennt die absolute Wahrheit. Die kennt allenfalls nur einer, und der schreibt keine Bücher und faselt auch nicht von Kanzeln herunter. Deine Wahrheit kennst nur du, sie ist tief in dir drin. Aber um in dir wirksam zu werden, braucht sie Freiheit um sich zu entfalten, um sich dir zu zeigen. Sie braucht dein freies Denken, Reden und Handeln. Nur im Kontext deiner Freiheiten, kann deine Wahrheit frei werden. Nimm gedruckte oder gesprochene Worte als das was sie sind. Sie sind die Meinung der jeweiligen Autoren. Manchmal wird deine Aufmerksamkeit auf bisher Unbekanntes gelenkt. Denk frei darüber nach, rede frei mit deinem Herzen und urteile weise darüber, ob du eine deiner Wertesäulen mit einem neuen Baustein verstärken sollst. Lese dich frei!

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Liebe dich frei! Du bist frei zu lieben, wen immer du willst, Du bist frei, dich zu lieben und so anzunehmen wie du eben nun mal bist. Du bist frei, deinen nächsten zu lieben. Du bist frei die Liebe zu lieben. Du bist frei, deine Gedanken zu lieben und diese in die eine oder andere Richtung zu lenken, wo sie der Liebe näher sind. Du bist frei, deine Worte zu lieben und diese in die eine oder andere Richtung zu lenken, wo sie der Liebe näher sind. Du bist frei, dein Handeln zu lieben und dieses in die eine oder andere Richtung zu lenken, wo es der Liebe näher ist. Du bist frei, deine Urteile zu lieben und diese in die eine oder andere Richtung zu lenken, wo sie der Liebe näher sind. Du bist frei, dein Wissen zu lieben und dieses in die eine oder andere Richtung zu lenken, wo es der Liebe näher ist. Liebe dich frei!

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(by Bertrand Cézoé, www.cezoe.com)

 

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One Response to 2012 kann zum Jahr deiner Freiheiten werden, aber nur wenn du es willst!

  1. Worte, aus denen reichlich Konsonanz hervorgeht. Vielen Dank dafür. In der Tat gilt es immer mehr, bestehende Informationscontainer zu sprengen und weiße Leinwände mit wirklichen Bildern zu füllen, anstatt sich mit der scheinbaren Leere zufrieden zu geben …

    Viele Grüße
    IP

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